Schmerz-, Angst- und Bewusstseinsmanagement in der Pflege

TT
by to-teach Team
8 pagesAuszubildende im PflegeberufHealth and Social Care
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Description

Zielsetzung: Das übergeordnete Lernziel ist die Befähigung zur professionellen Erfassung und zum Management von Schmerz, Angst und Bewusstsein in der Pflege. Die Lernenden sollen die Diskrepanz zwischen subjektivem Erleben des Patienten / der Patientin und objektiver pflegerischer Dokumentation überbrücken sowie eine empathische und fachlich fundierte Haltung im Umgang mit belastenden Patientensituationen (z. B. postoperativ) entwickeln.

Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt nutzt einen Mix aus narrativen, forschenden und reflexiven Methoden:

  • Fallanalyse (Narrative Pflege): Auswertung von Tagebucheinträgen („Ingos Tagebuch“), um die emotionalen und seelischen Auswirkungen von Schmerz und Hilflosigkeit zu verstehen
  • Forschendes Lernen („Schmerz-Detektive“): Recherche zu Schmerzmessinstrumenten (NRS, VAS, BESD), Erstellung einer „Schmerz-Achterbahn“ (Verlaufskurve nach Hüft-TEP) und Auseinandersetzung mit dem Expertenstandard Schmerzmanagement
  • Theoretische Vertiefung & Transfer: Erarbeitung von Kriterien für die Gesprächsführung mit ängstlichen Patient:innen sowie Erstellung eines Informationsblattes zu Anästhesierisiken
  • Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit eigenen Vorurteilen bei der Schmerzbeurteilung und Diskussion über die „Dosis“ von Fachwissen im Patientengespräch (Angstlinderung vs. Angstverstärkung)

Kompetenzen:

  • Fachkompetenz: Sicherer Umgang mit Instrumenten der Schmerzerfassung und Wissen über pharmakologische sowie nicht-medikamentöse Interventionen
  • Methodenkompetenz: Dokumentation von Schmerzverläufen nach Expertenstandard und didaktische Aufbereitung komplexer Risiken für Patient:innen
  • Sozialkompetenz: Durchführung einer gelungenen Gesprächsführung bei Angst und Schmerz unter Berücksichtigung der emotionalen Lage des Gegenübers
  • Selbstkompetenz: Reflexion der eigenen professionellen Haltung, Erkennen von Interpretationsfehlern und Umgang mit den eigenen Grenzen („Schuldgefühle“ bei ausbleibender Wirkung)

Zielgruppe und Niveau:

Berufsschule

Hinweis: Zu der Bearbeitung mancher Aufgaben wird der Zugang zum Internet benötigt.

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