Gruselgeschichten
PreviewGruselgeschichten lesen
Ihr lest nun gemeinsam den Anfang einer Gruselgeschichte. Lasst eine:n Schüler:in aus der Klasse vorlesen, der Rest hört gespannt zu. Um noch mehr Halloween-Atmosphäre zu schaffen, könnt ihr auch leise unheimliche Musik im Hintergrund laufen lassen.
Das unheimliche Alien
Es war eine kalte Halloween-Nacht, als Tim und Lena nach dem Süßigkeiten-Sammeln heimkehrten. Der Mond schien gespenstisch durch die Wolken und warf seltsame Schatten auf die Straße. Plötzlich hörten sie ein leises, unheimliches Summen hinter einem alten Schuppen. „Hast du das gehört?“, flüsterte Tim. Sie schlichen näher und entdeckten eine seltsame, glühende Spur auf dem Boden. „Was könnte das sein?“, fragte Lena mit zitternder Stimme. Plötzlich blitzte ein grünes Licht auf, und ein schattenhaftes Wesen mit großen, glänzenden Augen tauchte vor ihnen auf.
Der Beginn der Geschichte
Bevor ihr weiterlest, tauscht euch kurz in der Klasse darüber aus: Was ist am Anfang der Geschichte passiert? Was macht den Anfang so gruselig?
Tim und Lena hielten den Atem an. Das Wesen stand regungslos da, seine Augen leuchteten wie kleine Laternen im Dunkeln. Tim spürte, wie sein Herz schneller schlug, und Lena klammerte sich ängstlich an seinen Arm. Das Summen wurde lauter, und das Wesen bewegte sich langsam auf sie zu. „Wir müssen weg!“, flüsterte Lena panisch. Doch gerade als sie sich umdrehen wollten, begann das Wesen, in einer seltsamen, melodischen Sprache zu sprechen. Die Kinder verstanden kein Wort, doch sie spürten, dass es wichtig war. Sie blieben wie verzaubert stehen und warteten, was als nächstes geschehen würde.
Das Wesen kam immer näher, und das Summen wurde zu einem unheimlichen Singen. Tim und Lena konnten sich kaum bewegen, so sehr waren sie vor Furcht erstarrt. Plötzlich schien der Boden unter ihren Füßen zu beben und kalter Nebel kroch über den Waldboden. Ein eisiger Windhauch strich durch die Bäume und ließ die Blätter rascheln. Plötzlich stiegen aus dem Nebel Schatten auf, die wie Gestalten wirkten. Sie kamen näher und näher, und Lena schrie leise auf, als eine der Schattenfiguren fast ihre Hand berührte.
Das Wesen hob seine Arme und das Summen wurde lauter, fast ohrenbetäubend. Es schien, als würde die Welt um sie herum verschwimmen. Die Augen des Wesens leuchteten jetzt heller, und in einem Augenblick der Klarheit erkannte Tim, dass es sie nicht angreifen wollte, sondern sie warnen. Doch wovor? „Lena, wir müssen uns verstecken!“, flüsterte er entschlossen, während die Schatten näherkamen.
Wie wird es weitergehen?
Was meint ihr, was als nächstes in der Geschichte passiert? Tauscht euch in der Klasse darüber aus, bevor ihr das Ende der Geschichte lest.
Tim und Lena rannten so schnell sie konnten und fanden eine kleine Höhle, die von dichtem Gebüsch verborgen war. Sie duckten sich hinein und hielten den Atem an. Das Summen und die Schatten blieben draußen, aber das Wesen stand vor dem Eingang der Höhle, seine Augen immer noch leuchtend.
Dann begann es zu sprechen, seine Stimme war tief und beruhigend. „Habt keine Angst. Ich wollte euch warnen.“ Die Schatten um das Wesen herum lösten sich in Nichts auf, und plötzlich war der Wald wieder still. „Ein großer Sturm kommt. Ihr müsst Schutz suchen!“
Tim und Lena sahen sich an und atmeten erleichtert auf. Das Wesen verschwand im Nebel, und sie wussten, dass sie in der Höhle sicher waren. Der Sturm zog bald auf, aber sie waren geschützt. Am nächsten Morgen, als die Sonne aufging, war der Wald wieder friedlich. Sie traten aus der Höhle und wussten, dass sie eine besondere Nacht erlebt hatten.
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